Resilienz-Übung 4 :

Selbstwahrnehmung

In der Psychologie…

…ist die psychische Widerstandsfähigkeit des Menschen eines der Dauerthemen. Resilienz, das ist die Stärkung des „seelischen Immunsystems“. Resiliente Personen reagieren unempfindlicher und handeln flexibler in kritischen Situationen. Resilienz hilft uns, Krisensituationen zu meistern.
Das Gute ist, diese psychische Widerstandskraft lässt sich trainieren:

Probieren Sie mal: Positive Selbstwahrnehmung zuzulassen

Die Wertschätzung der eigenen Person durch uns selbst ist häufig auf einem niedrigen Niveau. In Klartext: Wir denken unangemessen schlecht über uns, bewerten uns selbst viel zu kritisch, bemerken oftmals mehr Negatives als Positive an uns.

Damit sollte jetzt Schluss sein.

Resiliente, sprich psychisch widerstandsfähige Menschen nehmen sich selbst positive wahr. Ihr Fühlen, Denken und Handeln konzentriert sich auf erfreuliche Dinge und Situationen. Sie stärken ihre Stärken. Negatives, das natürlich weiterhin passiert, wird einfach hingenommen.

Das eigentlich bedeutende an solch einem Umdenken ist, dass wir uns unabhängig machen von der Anerkennung durch andere. Es ist nur allzu menschlich, dass wir alle nach Anerkennung streben. Es ist ein Grundbedürfnis unseres Daseins: Anerkennung gibt uns Beachtung gibt uns das Gefühl ‚dazu zu gehören‘.

Deshalb, beginnen Sie bei sich selbst! Heute! Jetzt sofort!

Seien Sie sich Ihrer Fähigkeiten bewusst, bewerten Sie sich positiv, registrieren Sie die positiven Dinge. Machen Sie sich unabhängig von der Anerkennung durch andere.

Übung macht den Meister: Schlechte Selbstbewertung umdeuten

Sich selbst positiv zu sehen ist gar nicht schwer. Es braucht nur Übung. Beginnen Sie damit, dass Sie das Schöne und Angenehme des Tages bewusst wahrnehmen. Z. B. was haben Sie zwischen 7 und 10 Uhr heute Morgen gemacht, wofür Sie sich loben könnten? Falls Ihnen jetzt der Gedanke kommt, „Ja aber …“, dann unterbrechen Sie den Gedanken mit einen Gegen – „Ja aber, deshalb bin ich doch …“, und deuten es ins Positive um.

Übern Sie das bitte. Es braucht etwas Zeit und Geduld und Kreativität, aus er negativ-kritischen Selbstbewertung auszusteigen / umzusteigen. Wer anfangs Schwierigkeiten hat, das Positive an allem und jedem zu finden, dem empfehle ich das Training schriftlich zu machen. Z. B. in der Mittagspause und abends, 1 oder 2 vermeindlich negative Selbstbewertungen vom Tage herzunehmen und umzudeuten, sprich eine positive Eigen-Bewertung daraus zu entwickeln.

Es geht. Es wirkt.
Und, – es gibt bei allem Negativen auch immer Positives. Das ist wie Licht und Schatten, das eine gibt es nicht ohne das andere. Und das ist doch gut so, oder?

…………..im nächsten INFO-Brief erfahren Sie was eine Kontrollüberzeugung ist und zur Resilienz beiträgt.

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